[1] l. c. p. 14.

[2] Was Kurth, der vielmehr den Prolog für jünger hält, m. E. ohne Grund bekämpft. Ausserdem hat Monod in c. 38 u. 40 eine Verwandtschaft mit dem Anhang zu Marius Avent. nachgewiesen.

[3] Nicht 725, wie man früher annahm, s. Br. Krusch, NA. X, 94, wo die Chronologie der letzten Merovinger berichtigt ist.

[4] Gesta Dagoberti, Ausg. Bouquet II, 580. Migne XCVI, 1395 aus Duchesne. Krusch, SS. Merov. II, 396-425, vgl. Forsch. XXVI, 161-191.

[5] So Monod, Rev. crit. 1873, II, S. 258, welcher die Vermuthung ausspricht, daß die Flucht der Mönche vor den Normannen nach Reims, die wahrscheinlich mit dem Verlust von Urkunden verbunden war, nach ihrer Rückkehr 888 zu dieser trügerischen Arbeit den Anlaß gegeben habe.

[6] Questions Mérov. V. Les origines de Saint-Denis (Bibl. de l'École des chartes LI (1890) p. 5-62.) Derselben Zeit schreibt Havet S. 38 die Passio SS. Dionysii, Rustici et Eleutherii zu, die aber nach seiner Ansicht in Aquitanien geschrieben ist. Sie ist gedr. Auctt. antt. IV, 2, 101-105, als fälschlich Venantius Fortunatus zugeschrieben.

[7] Aimoin, von dem noch unter III § 10 die Rede sein wird, war Mönch von Fleury und widmete sein Werk dem Abt Abbo († 1004). Er wollte die Geschichte bis auf Karls des Großen Vater Pippin beschreiben, sein Werk reicht aber nur bis 653. Rorico schrieb in sehr geziertem Stil und reicht bis 511. Ueber seine Person ist nichts bekannt, nur weisen einige Umstände nach Amiens; mit Unrecht hat man aus der idyllischen Einkleidung geschlossen, daß er die Schafe gehütet habe. Vgl. A. Thorbecke über Gesta Theodorici (Heidelb. Progr. 1875) S. 13-18. In der Chronikensammlung von St. Denis, welche man der Veranlassung Sugers zuschreibt, wurde Aimoin mit den Gesta Dagoberti, Gesta Francorum, den Fortsetzern des Fredegar etc. verbunden, später die Chronik amtlich fortgeführt und im dreizehnten Jahrhundert alles ins Französische übersetzt. Ausgabe bei Bouquet III. Die darin benutzte Forts. aus Saint-Germain-des-prés 1125-1167 (= Hist. Lud. VII) theilweise MG. SS. XXVI, 151. — Den Anfang einer eigenthümlichen Ueberarbeitung der Gesta Francorum, welchen Ekkehard benutzt hat, theilt Waitz aus einer Bamberger Handschrift mit, Forschungen III, 145-147; vgl. 607.

[8] Ueber diese genügt es, auf die Abh. v. Zeumer. NA. VI, 9-115 u. die Ausg. MG. Legum Sectio V zu verweisen. Den Bischof Landerich, welcher Marculfs Sammlung veranlaßte, hält Z. für den Bischof von Meaux. c. 700.

[9] Gesammelt bei Duchesne I, Bouq. IV. u. jetzt MG. Epp. Tom. III.