[31] MG. SS. XI, 4. 5. Doch konnte ich dem von Büdinger Oest. Gesch. I, 101 geltend gemachten Grunde für die Abfassung des ersten Theils unter Virgil nicht beistimmen. Auch hat Blumberger: Ueber die Frage, ob der heilige Rupert das Apostelamt in Baiern bis an sein Lebensende geführt habe, im Archiv der Wiener Akademie XVI, 225-238, mich nicht von Ruperts Rückkehr nach Worms überzeugt, da es mir unglaublich ist, daß die Translation der Gebeine vergessen oder unerwähnt geblieben sein könnte. Andere Gründe dagegen bei Al. Huber: Das Grab des h. Rupert, Arch. d. W. A. XL, 275-321. — Unbrauchbar ist das nach der Elevation von 816 geschriebene Leben Trudperts, den man wohl nur wegen der Aehnlichkeit des Namens zu einem Bruder Ruperts machte, bei Mone, Quellens. I, 19. Vgl. Stälin I, 167. Rettberg II, 48. Potthast S. 913. Facs. aus den Actis bei Herrgott, Geneal. I, p. XVIII.
[32] Die Vita S. Hrodberti in älterer Gestalt. Arch. d. W. Ak. LXIII, 595 bis 608. Hauck II, 380 für Veranlassung dieser Vita durch Virgil. [←]
[33] Münch. SB. 1883. S. 509-547.
[34] So auch in dem aus Regensburg stammenden Veroneser Sacramentar (Saltisburgo). Delisle, Sacram. p. 194.
[35] Acta SS. Sept. VI, 474. Vgl. Rettberg II, 189. Hauck I, 342. Nach Hugo Graf Walderdorff, Regensburg (3. Aufl.) S. 137, ist die ursprüngliche Form Heimraban, in einem Kalend. saec. VIII. Emhram. Vgl. Riezler, Forsch. XVIII, 528, über den Ort seines Todes. Neue Ausg. v. B. Sepp, Anal. Bolland. VIII, 211-240 u. Sep. Ausg. 1890. Nach Riezler muss es eine Ueberarbeitung sein.
[36] Meichelbeck Hist. Fris. I, 2 p. 3. Acta SS. Sept. III, 281. Vgl. Rettberg II, 213, Hauck I, 345, und über beide M. Büdinger, Zur Kritik altbaier. Geschichte, Wiener SB. XXIII. Darin wird auch die früher herrschende Ansicht von der Anwesenheit des Eustasius und Agilus in Baiern bekämpft, welche jetzt G. Waitz, Gött. Nachr. 1869 S. 136, Friedrich, Münch. SB. 1874, I, 358, Riezler, Forsch. XVI, 417, wieder in Schutz nehmen. Büd. Oest. Gesch. I, 85, 94, und über Aribo S. 141. Aelteste Form der V. Corbiniani im Cod. Mus. Brit. 11880, her. von Riezler, Abh. d. Münch. Akad. III. Cl. XVIII, 1 (1888). Die Bearbeitung ist nach ihm wahrscheinlich von Hrotrohc, einem Mönch von Tegernsee, dem eine V. Corb. zugeschrieben wird, saec. IX. X. Vgl. auch Dr. David Schönherr: Ueber die Lage der angeblich verschütteten Römerstadt Maja, Innsbr. 1873. Corpus Inscr. Lat. III, 707. V, 543.
[37] Er nennt sich auch Cyrinus nach der Deutung des Namen Cyrus als haeres bei Hieronymus de nominibus Hebraeorum.
[38] Canis III, 1, 180. Mab. II, 991. Acta SS. Jul. II, 612. Vgl. Stälin I, 167. Rettberg II, 303. Das älteste Zeugniß für Kilians Martyrium ist im Necrolog. Wirzib. s. IX. bei Eckhardt, Comm. de or. Francia I, 831. Dümmler, Forsch. VI, 116. 118. Piper, Karls d. Gr. Kalend. S. 26. Ueber die in Kilians Grab gefundene Bibel in Uncialschrift Eckhardt Franc. Or. I, 451, Schepss, Die ältesten Evangelienhss. der Univ.-Bibl. (1887) S. 6. Facsim. bei Zangemeister u. Wattenbach, Exempla tab. LVIII. Irische Handschriften in Würzburg: Archiv VII, 106; Catalogue of Manuscripts in the British Museum, New Series I. 1843 fol. Tab. 1, 3; Zeuß, Grammatica Celtica, p. XX.
II. Die Karolinger.
Vom Anfang des achten bis zum Anfang des zehnten Jahrhunderts.