[15] Epistola ad Dructeramnum abb. (von St. Chaffre) als Vorrede. Delisle, Cab. des Manuscrits I, 4, Anm. 11.

[16] „Quippe qui omnium regum avidissimus erat sapientes diligenter inquirere, et ut cum omni delectatione philosopharentur excolere. Ideo regni a Deo sibi commissi nebulosam, et ut ita dicam paene caecam latitudinem, tocius scientiae nova irradiatione et huic barbariei ante partim incognita luminosam reddidit Deo illustrante.“ Walafridi Praef. ad Einhardi Vitam Karoli, Jaffé Bibl. IV, 507.

[17] Ohne Zweifel auch profane, die sich aber aus Karls Zeit nicht erhalten haben.

[18] Notae juris aus Probus und einer jüngeren Sammlung sind im Cod. Einsidlensis. Schon Karl dem Großen selbst aber überreichte Magno, Erzbischof von Sens (801-818), eine Zusammenstellung der bei den Alten in juristischen Schriften gebräuchlichen Abkürzungen, zusammengestellt aus zwei anderen, die ihm in die Hände gekommen waren. Mommsen, Laterculus notarum in Gramm. Latt. ed. Keil IV, 285, 315. Ueber eine durch ihn veranlaßte Formelsammlung Zeumer, NA. VI, 79. Karls Sorgfalt für die Berichtigung verderbter Abschriften preist der Schreiber Winidharius im Wiener Codex 743:

Qui sternit per bella truces fortissimus heros,
Rex Carolus nulli cordis fulgore secundus,
Non passus sentes mendarum serpere libris,
Et bene correxit studio sublimis in omni.
(Dümmler, Poet. I, 89.)

[19] Für Pippins Zeit nachgewiesen von Léon Maitre, Les écoles episcopales (Paris 1866) S. 34-37. Vgl. Rud. Sohm: Die fränkische Reichs- u. Gerichtsverfassung S. 342 über das commendare ad regem. Simson II, 570 ff.

[20] Oebeke, De Academia Caroli Magni. Aachener Gymn.-Progr. 1847.

[21] Diese früher ganz unbekannten Dichtungen sind durch E. Dümmler zuerst bekannt geworden, Poet. I, 382-392, und nach Entdeckung der Darmst. Hs. wieder NA. XI, 75-91 herausgegeben; vgl. Ebert II, 64-68. Trotz der sehr fehlerhaften Form sind die Gedichte nicht unbeachtet geblieben, und wurden von Ermanrich stark ausgebeutet.

[22] Ep. Alcuini, Jaffé Bibl. VI, 459.

[23] Ueber die Libri Carolini, welche uns ferner liegen, bemerke ich nur, daß ihre Echtheit durch Auffindung des Cod. Vat. festgestellt ist, s. Reifferscheid im Ind. lectt. Vrat. hib. a. 1873. Vgl. Leibn. Ann. Imp. Occ. ad. a. 794. H. Reuter, Gesch. d. relig. Aufklärung im Mittelalter I (1875) S. 10 bis 13. Abdr. Migne XCVIII. [←]