[7] Wie Del Giudice S. 25 f. nachzuweisen sucht, war er schon Mönch und das Langobardenreich gefallen.
[8] Von geringem Werth ist die Bearbeitung und Fortführung bis 813 von einem unbekannten Landulfus Sagax um das Jahr 1000, für die spätere Zeit fast ausschließlich aus der Kirchengeschichte des Anastasius geschöpft, bekannt als Historia miscella. (Ausg. v. Fr. Eyssenhardt, Berl. 1869). Seine Originalhs. hat Heinrich II dem Kl. Corvey geschenkt (Cod. Vat. pal. 909). — Eutropi Breviarium ab U. C. cum versionibus Graecis et Pauli Landolfique additamentis, rec. H. Droysen, MG. Auctt. antiq. II. 1878, 4. Pauli Historia Romana in usum schol. recusa, Berl. 1879, 8. Vgl. Waitz, GGA. 1879, S. 583-602. H. Droysen, Zusammensetzung der H. R., Forsch. XV, 167-180. Mommsen, NA. V, 53.
[9] Neue Ausgabe von Waitz, SS. Lang. S. 191; Dümmler, Poet. Lat. I, 45.
[10] „Quod raro fieri adsolet, clementi moderatione victoriam temperavit.“ Pauli Gesta epp. Mett. p. 268.
[11] Versus ad regem precando, wiederholt bei Waitz, S. 15; Poet. Lat. I, 47.
[12] Wiederholt bei Waitz, S. 16.
[13] Bei Waitz S. 17; Poet. Lat. I, 48.
[14] Bethmann, Arch. X, 296 u. 301; Poet. Lat. I, 68, und die schönen Widmungsverse eines Exemplars von Ebrard an den h. Germanus, Poet. Lat. I, 432. G. Loeck: Die Homiliensammlung des P. D. als unmittelbare Vorlage des Otfridischen Evangelienbuches, Kieler Diss. 1890.
[15] Gesta episcoporum Mettensium ed. Pertz, MG. SS. II, 260-270. Im Auszuge übersetzt bei O. Abel, Einhards Jahrbücher S. 1-8. Ueber die von Freher benutzte Hs. (jetzt in Bremen) Dümmler, NA. III, 187. Andere nachgewiesen im Catal. des Mss. des Départ. V, p. LXII. Die nach Bethmanns Vermuthung im Arch. X, 294 von ihm herrührenden Versus de episcopis Mettensibus bis auf Angilram, Poet. Lat. I, 60. SS. XIII, 303-305. — Durch weitere Ausführung mißverstandener Worte des Paulus entstand aus den Gesten mit Benutzung des Fredegar und seiner Fortsetzer unter Ludwig dem Frommen die Domus Carolingicae genealogia, MG. SS. II, 308, XIII, 243 von Waitz als Genealogia regum Francorum, welche nach Bonnell, Die Anfänge S. 6 ff. mit Ludwigs aquitanischem Königreich in Verbindung steht, indem sie ihm romanische Ahnen giebt und an südfranzösische Heilige anknüpft. Ueber die Leipz. Hs. Rethfeld, NA. XIII, 243. Die Genealogia S. Arnulfi ib. ist eine Fälschung von Vignier, NA. XI, 631. Waitz hat ausser dieser andere ähnliche Stücke hinzugefügt, welche in Geneal. d. franz. Könige u. Grafen von Flandern übergehen. S. 726-729 Historiae Francorum Steinveldenses. SS. XXV, 381-384 Genealogia Carolorum Mettensis von 1164 ed. Heller; daran anschliessend Geneal. ducum Brabantiae, p. 385-413. Durch dieselbe Genealogie ist als später entstanden kenntlich der Libellus de Maioribus domus. Mit der Gen. sind in der Ausgabe von Pertz verbunden die Versificirung derselben zu Ehren Karls des Kahlen: Origo et exordium gentis Francorum (wiederholt Poet. Lat. II, 141) und Regum Merowingorum genealogia et catalogus, p. 307; cfr. III, 19. 214. X, 138, und dazu die Bemerkung von Ermisch, Die Chronik des Regino S. 22; weitere Catalogi regum et imperatorum SS. XIII, 264-271. 742.
[16] Die Anfänge des Karolingischen Hauses, S. 45.