[17] S. darüber Bethmann im Arch. X, 303; NA. XII, 603 über die neue Ausgabe von Grisar, Zts. f. kath. Theol. XI, 162-172, worin mit den Interpolationen auch alle Andeutungen auf den Aufenthalt des Vfs. in Rom fortgefallen sind. Die Autorschaft des P. D. ist ganz ungewiss.

[18] S. Ewald, NA. III, 472 ff. 484. 624. u. NA. VI, 246 über die in Petersburg wiedergefundene Handschrift.

[19] Poet. Lat. I, 66.

[20] Gedr. Bibl. Casin. IV. Floril. p. 1-173. Der Brief an Karl im Namen des Abts Theudemar ist facs. bei der Beschreibung des cod. 179 p. 39-41. Ueber diesen Commentar u. die Epit. Festi s. K. Neff: De Paulo D. Festi epitomatore. Diss. Erl. 1891.

[21] Die lange erwartete neue Ausgabe ist von Waitz vollendet: SS. Rer. Langob. et Ital. saec. VI-IX. ed. G. Waitz 1877. 4; S. 193-197 Epitomae, S. 198-220 Continuationes, von geringer Bedeutung. Anz. v. Bishop im Dublin Review, Apr. 1879, von Monod, Revue crit. 1879, I, 272-276. Uebersehene Hs. der Classe D. Christ. 597, NA. X, 165. 231. Cod. 96 = 105 ist jetzt in Paris Nouv. acquis. lat. 1602. Ueber die umgearbeitete Bamberger Hs., welche Spruners Uebersetzung zu Grunde liegt, s. Waitz im Arch. IX, 673-703, über eine verwandte in Oxford R. Pauli im NA. II, 161-168. G. Calligaris über eine Hs. in Turin im Bull. dell'Istituto stor. Ital. n. 10, S. 31 ff. u. Studien zur Kritik des Paulus in Mem. della R. Deputazione di storia patria per la Venezia 1890 (NA. XVII, 224). — Uebers. v. O. Abel 1849, 2. A. v. Reinh. Jacobi 1878, Geschichtschr. 15 (VIII, 4). — Ueber den Weg, auf welchem die Lang. gekommen, Virchow in Verh. d. Berl. Anthropol. Ges. v. 17. Nov. 1888, S. 508-532 (NA. XV, 211). Chroust, Ortsbestimmung, nach Pogatschnigg, NA. XV, 585.

[22] Die von Dümmler NA. X, 165 nachgetragenen Verse sind in scherzhafter Absicht, im Anschluß an vorhergehende ähnlicher Art, mit Vernachlässigung aller metrischen Regeln gemacht.

[23] Waitz: Ueber die handschriftliche Ueberlieferung und die Sprache der H. Langobardorum, NA. I, 533-566. Die Ausgabe bietet doch nicht die barbarische Sprache, welche die ältesten Handschriften enthalten. Es kommen allerdings grobe grammatische Fehler vor, und zwar in den letzten Büchern zunehmend. Da ist in Anschlag zu bringen, daß das Werk unvollendet blieb.

[24] Bethmann, Archiv X, 314. R. Jacobi: Die Quellen der Langobardengeschichte des P. Diaconus, Halle 1877. Controverse über den von ihm benutzten Catalogus provinciarum und verlorene annalistische Quellen, auch im Cont. Havniensis, zwischen Mommsen u. Waitz, NA. V, 51-103 u. 417-424. XI, 633. K. Neff, NA. XVII, 204-208 gegen Waitz. Mommsen Auctt. antt. IX, 527. — Die auch von P. benutzten hist. Stellen aus Gregors Dial. SS. Lang. p. 524-540. — Benutzung des Fredegar, von Waitz geleugnet, behauptet Monod, Revue crit. 1879, I, 276. Ueber die Quelle von HL. I, 25 über Justinians Gesetzgebung s. Th. Mommsen u. Fitting, NA. III, 185. 399-402. Zu III, 9. 31. Malfatti im Arch. stor. per Trieste, l'Istria e il Trentino II, fasc. 4, 1883. Zu VI, 54 W. Martens Polit. Gesch. d. Langobardenreichs unter K. Liutprand, Heidelb. Diss. 1880, Excurs S. 66-71.

§ 7. Angilbert. [[←]]

Angilberti Carmina ed. Dümmler, Poet. Lat. I, 355-381; vgl. NA. IV, 140-142. Die älteren Drucke, gesammelt bei Migne XCIX, 849-854, dadurch veraltet. Herm. Althof: Angilberts Leben und Dichtungen (übersetzt). Wiss. Beilage z. Progr. des Realprogymn. u. Progymn. zu Münden. Bes. Abdr. Hann. Münden 1888. Traube, O Roma nobilis (Abh. d. Münch. Akad. I. CI. XIX, 2) S. 326-331. Verz. seiner Gedichte. Ein Abt Angilbert von Corbie zugeschriebenes Gedicht ihm zugesprochen. Ders., Karol. Dicht. I, 51-60 gewinnt Gedichte Angilberts aus denen des Bernowin (Poet. Lat. I, 413-425), der sich als Plagiator A.'s Gedichte angeeignet hat.