Vierte Scene.
(Verwandelt sich in das Schlachtfeld.)
(Lerm; Gefecht; Faulconbridge mit Östreichs Kopf, tritt auf.)
Faulconbridge. Nun bey meinem Leben, dieser Tag wird entsezlich heiß; irgend ein feuriger Teufel brütet in der Luft, und schüttet Unheil herab. Hier lig du, Östreichs Kopf,—So hat König Richards Sohn sich seines Gelübds entlediget, und der unsterblichen Seele seines Vaters Östreichs Blut zum Todten-Opfer gebracht. (König Johann, Arthur und Hubert treten auf.)
König Johann. Hier Hubert, bring diesen Knaben in Verwahrung—Richard, ermuntre dich; meine Mutter wird in ihrem Gezelt bestürmt, und ist, wie ich besorge, gefangen.
Faulconbridge. Ich befreyte sie, Gnädigster Herr; ihre Hoheit ist in Sicherheit, besorget nichts. Aber zurük, mein König; noch ein wenig Arbeit wird diesen Tag zu einem glüklichen Ende bringen.
(Sie gehen ab.)
Fünfte Scene.
(Lermen; Gefecht; Flucht; König Johann, Elinor, Arthur,
Faulconbridge, Hubert und Lords treten wieder auf.)
König Johann.
So soll es seyn;
(zu seiner Mutter.)
Euer Gnaden soll unter einer starken Bedekung zurükbleiben;
(zu Arthur.)