Mahler. Er und ich haben in dem grossen Regen eurer Freygebigkeit gereißt, und ihn auf eine angenehme Art empfunden.

Timon.
Ja, ihr seyd ehrliche Männer.

Mahler.
Wir sind hieher gekommen, euch unsre Dienste anzubieten.

Timon.
Sehr ehrliche Männer! Wie kan ich's euch wett machen? Könnt ihr
Wurzeln essen, und kaltes Wasser trinken? Nein.

Beyde. Wir wollen thun, was wir nur immer können, um euch Dienste zu leisten.

Timon. Ihr seyd ehrliche Männer; ihr habt gehört, daß ich Gold habe; ich bin versichert, ihr habt's gehört; sagt die Wahrheit, ihr seyd ehrliche Männer.

Mahler.
So sagt man, mein edler Lord; allein deßwegen kam ich und mein
Freund nicht hieher.

Timon.
Guter ehrlicher Mann; du mahlst das beste Portrait unter allen
Mahlern in Athen; du bist, in der That, der beste; du mahlst
vortreflich nach dem Leben.

Mahler.
So, so, Gnädiger Herr.

Timon.
Eben so, mein Herr, wie ich sagte.