Wie Fremde wandern wir auf Erden. Jeder in seinem eigenen Käfig gefangen. Verschlammte moosige Steine sind wir am Grund der Erde: die wallenden Himmel kennen uns nicht.

STELLA:

Es ist keine Liebe mehr von Menschen zu Menschen! Es ist kein Schüttern von Einsamen zu Einsamen! Wir sind wandelnde Grotten, Granit, die keine Welle durchzittert!

FLORIAN:

O wir zu Pyramiden gehäuften Cafés, zu Meeren angeschwollenen Meetings, zu Gebirgen gesteigerten Konzertsäle: Wir lügen, wir lügen! Jeder von uns ist einsam, einsam!

STELLA:

Einmal, da näherten wir uns: und siehe, Haß glutete aus unsern Augen. Krieg spreizte die gierigen Finger. Und wir glaubten, unserm Schicksal zu entfliehn, wenn Blut aus unsern Körpern floh!

FLORIAN:

Wir wühlten uns in die Erde, unsere Schlechtigkeit zu verbergen: da wuchsen die monumentalen Gräber über uns! Wir rissen die Städte auf und wühlten uns in die Lust: da schrieen die Lachenden so bös wie im Tollhaus!

STELLA: