„James—du räumst[38-4] unsere Stube aus, daß die Damen da schlafen können. Wir werden das Stroh suchen.“
Trotz aller Gegenvorstellungen von Seiten Fräulein Millas blieb’s[38-5] dabei.
Die Eingeborenen hatten schon längst ihr Lager gesucht.
Draußen war’s stille geworden, das Schneetreiben hatte sich gelegt.
Die Studenten schliefen bald den gesunden Jugendschlaf, aber der Assessor blickte noch lange hinaus in die mondhelle, glänzende Nacht und über das große Leichentuch, das der Schnee über die Matten und Bergspitzen geworfen.
Der Tag graute. Die Führer waren früh auf, um dem Wetter nachzuspüren und den Schnee zu prüfen. Mit einiger Vorsicht konnte man es schon wagen, weiter zu ziehen. Der Assessor war schon munter und wartete auf Fräulein Milla, sie hatten sich[39-1] ja noch so viel zu sagen! Milla erschloß ihr Herz dem vereinsamten Freunde ihrer Elsa, und ihm war[39-2] es, wie wenn ein lang verhaltener Strom endlich sich Bahn brechen durfte.
Die Studenten zählten indessen „die Häupter[39-3] ihrer Lieben,“ d. h.[39-4] ihre Gulden und Kreuzer und addierten und subtrahierten die Zeche. Da trat auch der Engländer herein. Die drei grüßten ihn freundlich.
„Nun wohin?“[39-5]—fragte er.
„Wohin?—heim, wo wir hergekommen. Wir werden noch ein Konzert veranstalten, ehe wir diesen Platz verlassen.“