„O nein,“ sagte der Engländer, „Sie sollen nicht heim, Sie sollen sehen Italien mit mir, wenn Sie wollen, und mir dann und wann ein Lied singen.“

Die Studenten wußten nicht, wie ihnen geschah.

„Mr. Brown,“ sagte der zweite Tenor, „das ist sehr edel von Ihnen, aber zu teuer für Sie, denn wir sind allesamt mit einem guten Magen behaftet.“

„Das ist gerade sehr schön, das liebt Mr. Brown sehr. Ich gehe nach Oberitalien,[39-6] und Sie begleiten mich, und James und wir werden viele Freude haben. Topp—eingeschlagen!“[39-7]

Die drei schlugen herzhaft ein. Über das schöne Gesicht des Engländers zog ein Schimmer der Verklärung. So hatten sie ihn noch nicht gesehen.

Die Führer mahnten zum Aufbruch. Der alte Gemsbart[40-1] nahm das Ränzel des Assessors.

Der junge Eheherr zog mit seiner Frau und den Damen abwärts der Ebene zu,[40-2] die andern hinab nach Italien. Man hatte sich gegenseitig die Namen und Adressen mitgeteilt, und alle schieden, indem[40-3] sie das Schneetreiben segneten, das sie zusammengeweht. Der Tauernwirt sandte allen noch einen hellen Juchzer nach, denn Mr. Brown hatte ihm seinen[40-4] guten Kaiser Franz Joseph[40-5] in Gold als Extrageschenk zurückgelassen. — — —


Der Verfasser könnte nun hier schließen, aber die geneigte Leserin ist neugierig, und möchte für ihr Leben[40-6] gern wissen, wie das schließlich noch geendet hat. Darum will er noch ein paar Worte hinzufügen:

An einem schönen Tag, das Jahr darauf, klopft’s[40-7] am Niederrhein bei[40-8] dem jungen Eheherrn, als er gerade seinen kleinen Schreihals herumtrug. „Annlies! avanti!“ riefen draußen zwei Stimmen. Dem Eheherrn wird’s[40-9] ganz italienisch zu Mut, und er ruft: „Entrate pure!“[40-10]—d. h. „als[40-11] herein!“ Da stehen zwei vor ihm und schauen ihn an. „Nun—wer sind wir?“ fragen sie.