erscheint seit dem 1. Oktober 1883; sie ist eine Sammlung der besten französischen und englischen Schriftsteller vom 17. bezw. 16. Jahrhundert an bis in die neueste Zeit.
Bezüglich der äußeren Ausstattung sei folgendes bemerkt:
a) Die Schrift entspricht allen von medizinisch-pädagogischen Vereinen gestellten Anforderungen; sie ist groß, scharf und deutlich lesbar wegen des richtigen Verhältnisses zwischen Höhe der großen und kleinen Buchstaben unter sich und zwischen Buchstabenhöhe und Entfernung der einzelnen Zeilen. Selbst schwache Augen dürften lange Zeit ohne Ermüdung diese Schrift lesen können.
b) Das Papier ist ein eigens hierzu angefertigter, kräftiger, nicht durchscheinender, guter Stoff von gelblicher Färbung, die sehr wohltuend auf das Auge des Schülers wirkt.
c) Der Einband ist biegsam und dauerhaft.
Prospekt.
Die „Französische und Englische Schulbibliothek“, aufgebaut auf den Thesen der Direktoren-Versammlung in der Provinz Hannover (1882), ist den Anforderungen der Lehrpläne und Lehraufgaben für die höheren Schulen vom Jahre 1901 genau angepaßt. Sie bringt nicht nur die wichtigeren Schriftwerke der letzten drei bezw. vier Jahrhunderte und führt somit in die Literatur, Kultur- und Volkskunde der beiden großen Kulturvölker ein (Lehrpläne und Lehraufgaben von 1901, S. 37 u. 38), sondern sie berücksichtigt auch die technisch-wissenschaftliche Lektüre und wird so den weitgehendsten Forderungen der Gymnasien und Realanstalten gerecht.
Folgende Grundsätze sind für die Gestaltung derselben maßgebend.
1. Die Schulbibliothek bringt Prosa und Poesie. Die Prosabände enthalten den Lesestoff für je ein Halbjahr. Mit Ausnahme der Lebensbeschreibungen berühmter Männer, welche, ohne Beeinträchtigung des Gesamtbildes, zweckentsprechend gekürzt erscheinen, werden nur Teile eines Ganzen veröffentlicht, die, in sich aber eine Art Ganzes bildend, eine hinreichende Bekanntschaft mit den Geisteswerken und deren Verfassern ermöglichen.
2. Vor jedem Bande erscheint eine dem Gesichtskreis des Schülers entsprechende Lebensbeschreibung des Schriftstellers sowie eine kurze Zusammenstellung alles dessen, was zu seinem vollen Verständnis zu wissen nötig scheint. Den poetischen Bänden gehen außerdem eine metrische und eine sprachliche Einleitung voran, die sich streng an das betreffende Stück anlehnen.