1) Praktische Lebensführung ruth auf begriff und Thatsachen der Handlung.

2) Handlung ist blosser Schein und umgekehrt.

3) Daher: Handlung grundet sich auf glauben.

4) Zwischen Handlung und glauben besteht ein Bestimmungsverhältniss.

5) Wenn Handlung den glauben Bestimmt so ergiebt das die praktischgebundene (religiös-moralische) Lebensführung.

6) Im umgekehrten Fall ergiebt sich die ungebundene (scheinbar, bloss äusserlich freie, im grunde aber die innerlich) freie Lebensführung.

7) Die praktische Lebensführung grundet sich auf den religiös gebundenen Glauben. Die freie Lebensführung auf den Freiheitsglauben.

8) Glauben ist nur durch glauben zu überwinden (also: religiöser Glaube nur durch Freiheitsglauben. Gott nur durch reine Freiheit.)

9) Handlung und praktisch gebundene Lebensführung sind bloss äusserlich. Freiheitsglauben und freie Lebensführung sind rein innerlich.

10) Das princip der praksis ist äusserlich. Geld.