Die sparrig äst’gen Linden und die Trachten so uralt,

Den Schnitt so reizend schön, wie gern die Phantasie ihn malt;

Und wer da noch gesehen hätt wie Glanz und Düfte ringen

Um ihre Schläfe, ach! behend den Märtyrkranz zu schlingen:

Der hätte sich vielleicht versetzt ins grau’ste Altertum,

In Gegenden voll Glanz, in ferne Länder voll von Ruhm,

Der säß wohl an des Jordans Ufern unter Palmenhainen,

Mit dem Geschlechte Israels zu sinnen und zu weinen,

Und hätt im heil’gen Schauer mitempfund’nen Wehs erkannt

Dieselbe ewige und unbegreiflich hohe Hand,