Unsel’ge Mutter, (wenn dem Unglück man zu Schulden
Das buchen kann, was wir durch unsre Torheit dulden),
Wo sind die Söhne dir, die Töchter hin entschwunden?
Wohin der Trost, wohin die Freude froher Stunden?
Der Hügel vierzehn seh ich, und du, Leidbeschwerte,
Der wider Willen wohl so lang das Leben währte,
An kalte Gräber, ach, schmiegst, Arme, du dein Haupt,
Drin deine Kinder ruhn, so grausam dir geraubt:
So liegen Blumen, von der Sichel weggefegt,
Oder vom Regenschwall zu Boden hingelegt.