— Hast Du oft dieses Fieber? höhnte sie. Ich meine: betrügst Du oft Deine Frau unter dem Schutze dieses Fiebers?

— Sehr oft. Hier zum Beispiel habe ich ein Mädchen, ein Kind noch, bei dem ich jede Nacht schlafe.

Sie schrie leise auf. Er sah sie mit höhnischer Wut an.

— Hat es sehr weh getan? grinste er boshaft.

— Du lügst! schrie sie unterdrückt auf.

— Nein! Wozu sollt’ ich lügen?

— So, so... Warum bettelst Du denn bei mir?

— Ich bettle nicht. Hab’ ich gebettelt? Davon weiß ich nichts... Und, und, ich bitte Dich um Verzeihung für alles, was vorgefallen ist. Ich empfinde mich so grenzenlos lächerlich. Eigentlich solltest Du mich nicht so schmerzhaft beschämen. Nun, ich hoffe, dass Deine Seele jetzt vor Freude jauchzt...

Ihre Hände bewegten sich nervös.

Er wurde noch freundlicher.