Mit einem Mal entdeckte er ihn wieder, ihn — sich selbst.
Sein Blut stockte, er fühlte ein Stechen und Prickeln in den Haarwurzeln, er war gebadet in Angstschweiß.
Er kroch wie ein Tier auf Händen und Füßen in eine Ecke und starrte unverwandt hin: dies grässliche verzerrte Gesicht! Sein eignes Gesicht.
Er schloss die Augen und drückte sich krampfhaft an die Wand.
Jetzt wurde er es nicht mehr los werden. Er musste sich daran gewöhnen.
Er fing an, lange und leise vor sich hin zu stammeln.
Er wurde plötzlich neugierig auf sein Gesicht, er machte die Augen auf: es war verschwunden.
Aber er fühlte es um sich. Es war da. Es füllte das ganze Zimmer. Er war wie eingehüllt in sich selbst.
Eine unendliche Verzweiflung senkte sich ihm langsam fressend und zerstörend in die feinste Pore seines Organismus.
Da schnellte er auf und fing an wild zu lachen. Sein Lachen kreilte ihm wie ein tierisches Wiehern in den Ohren.