Allgemeine Ergebung in die neue Kirchenverfassung.
Vor Payne’s Verhaftung waren die Stände nach einer der bedeutungsvollsten Sessionen, welche Schottland je gesehen, vertagt worden. Die Nation fügte sich allgemein in die neue kirchliche Verfassung. Die Indifferenten, welche in jeder Gesellschaft einen beträchtlichen Theil bilden, freuten sich, daß die Anarchie vorüber war, und bequemten sich der presbyterianischen Kirche an, wie sie sich der bischöflichen Kirche anbequemt hatten. Die gemäßigten Presbyterianer waren mit der getroffenen Einrichtung im Ganzen zufrieden, und auch die meisten strengen Presbyterianer gewannen es über sich, sie unter Protest als eine starke Abschlagszahlung auf die ihnen zukommende Schuld anzunehmen. Sie vermißten zwar was sie als die vollkommene Schönheit und Symmetrie der Kirche ansahen, welche vierzig Jahre früher der Stolz Schottland’s gewesen war. Obgleich aber der zweite Tempel dem ersten nicht gleichkam, konnte sich das erwählte Volk nicht des Gedankens freuen, daß es nach einer langen Gefangenschaft in Babylon das Haus Gottes, wenn auch unvollkommen, auf den alten Grundmauern wieder erbauen durfte; auch konnte es ihm nicht schlecht anstehen, für den latitudinarischen Wilhelm eine dankbare Zuneigung zu fühlen, wie die zurückgeführten Juden sie für den heidnischen Cyrus gefühlt hatten.