Die Irländer halten am Boyne Stand.
Als Wilhelm das Thal des Boyne erblickte, konnte er einen Ausruf und eine Bewegung der Freude nicht unterdrücken. Er hatte gefürchtet, daß der Feind eine entscheidende Schlacht vermeiden und den Krieg so lange hinziehen würde, bis die Herbstregen mit ihrem Gefolge von Krankheiten wiederkehrten. Diese Besorgniß schwand jetzt, und er hatte die Gewißheit, daß der Kampf heiß und kurz sein würde. Jakob’s Zelt war auf der Höhe von Donore aufgeschlagen und die Fahnen des Hauses Stuart und des Hauses Bourbon wehten nebeneinander herausfordernd auf den Wällen von Drogheda. Das ganze südliche Flußufer war mit den Lagerzelten und Batterien der feindlichen Armee bedeckt. Tausende von Kriegern bewegten sich durch die Zeltgassen und jeder Soldat, ob Reiter oder Infanterist, ob Franzos oder Irländer, hatte ein weißes Feldzeichen am Hut. Diese Farbe war aus Artigkeit gegen das Haus Bourbon gewählt worden. „Ich bin erfreut Euch zu sehen, Gentlemen,” sagte der König, als sein scharfes Auge die irischen Reihen überblickte. „Wenn Ihr mir jetzt entkommt, so ist es meine eigne Schuld.”[12]