Rüstungen für den ersten Krieg.
In Bezug auf Irland waren die Aussichten Wilhelm’s jetzt viel erfreulicher, als sie es einige Monate früher gewesen. Die Thätigkeit, mit der er die Rüstungen für den nächsten Feldzug persönlich betrieben, hatte Außerordentliches bewirkt. Die Nerven der Regierung waren neu gestählt, in jedem Zweige der Militärverwaltung war der Einfluß eines energischen Geistes zu erkennen. Reiche Vorräthe von Lebensmitteln, Bekleidungsstücken und Arzeneien von ganz andrer Qualität als die, welche Shales geliefert hatte, wurden über den St. Georgskanal geschickt. Tausend Bagagewagen waren mit großer Eil angefertigt oder herbeigeschafft worden, und einige Wochen lang war die Straße zwischen London und Chester mit denselben bedeckt. Massen von Rekruten wurden abgesandt, um die Lücken auszufüllen, welche Krankheit in die englischen Reihen geschlagen hatte; frische Regimenter aus Schottland, Cheshire, Lancashire und Cumberland wurden in der Bai von Belfast ausgeschifft, und die Uniformen und Waffen der Neuankommenden verriethen deutlich den mächtigen Einfluß des Auges des Gebieters. Zugleich mit den britischen Bataillonen trafen auch mehrere kühne Schaaren deutscher und skandinavischer Söldlinge ein, und so belief sich vor Ende Mai die in Ulster versammelte englische Streitmacht auf dreißigtausend kampffähige Männer. Eine weitere kleine Anzahl Truppen und eine ungeheuere Masse von Kriegsvorräthen befanden sich an Bord einer Flotte, welche in der Mündung des Dee lag und bereit war die Anker zu lichten, sobald der König sich eingeschifft haben würde.[104]