Unterredung zwischen Wilhelm und Burnet.

Am Tage vor seiner Abreise ließ Wilhelm Burnet in sein Cabinet kommen und sprach in festem aber wehmüthigem Tone von den Gefahren, welche das Land von allen Seiten bedrohten, von der Heftigkeit der streitenden Parteien und von dem schlechten Geiste, der nur zu viele Mitglieder des Klerus zu beseelen scheine. „Doch ich vertraue auf Gott. Ich will mein Werk durchführen oder darin umkommen. Nur um die arme Königin ist mir bange,” und mit ungewohnter Innigkeit wiederholte er noch einmal: „Die arme Königin!” „Wenn Sie mich lieben,” setzte er hinzu, „so besuchen Sie sie recht oft und helfen Sie ihr wo Sie können. Ich für meine Person würde mich, wenn Eins nicht wäre, darauf freuen, wieder zu Pferde steigen und unter dem Zelte wohnen zu können. Denn ich bin überzeugt, daß ich mich besser dazu eigne, einen Feldzug zu dirigiren, als Eure Häuser der Lords und Gemeinen zu leiten. Obwohl ich aber weiß, daß ich den Weg der Pflicht gehe, ist es doch hart für meine Frau, daß ihr Vater und ich einander im Felde gegenüberstehen müssen. Gott gebe, daß ihm nichts zustößt. Beten Sie für mich, Doctor.” Burnet entfernte sich tief ergriffen und sprach wahrscheinlich mit nicht gewöhnlicher Inbrunst die Gebete, um die sein Gebieter ihn ersucht hatte.[140]