Wilhelm reist nach Irland ab.
Am folgenden Tage, dem 4. Juni, reiste der König nach Irland ab. Prinz Georg hatte seine Dienste angeboten, hatte sich mit einem großen Kostenaufwande equipirt und erwartete mit Gewißheit, einen Platz im Wagen des Königs zu erhalten. Aber Wilhelm, der sich von der Unterhaltung mit Sr. Königlichen Hoheit wenig Vergnügen oder Nutzen versprach und der selten etwas auf Zuvorkommenheiten gab, wählte Portland zum Reisegesellschafter und schien während dieses ganzen ereignißvollen Feldzuges von der Anwesenheit des Prinzen nicht die geringste Notiz zu nehmen.[141] Wäre Georg sich allein überlassen gewesen, so würde er die Kränkung schwerlich bemerkt haben. Aber wenn auch er selbst zu stumpfsinnig war, um so etwas zu fühlen, so fühlte seine Gemahlin für ihn, und ihr Haß wurde durch Unheilstifter von nicht gewöhnlicher Geschicklichkeit fortwährend angeschürt. Bei dieser, wie bei mancher andren Gelegenheit erwiesen sich die Mängel von Wilhelm’s Character als sehr nachtheilig für die hochwichtigen Interessen, die er zu wahren hatte. Seine Regierung würde viel glücklicher gewesen sein, wenn er neben seinem Muthe, seiner Capacität und seiner Seelengröße ein wenig von der ungezwungenen Heiterkeit und Courtoisie seines Oheims Karl besessen hätte.
Am vierten Tage traf der König in Chester ein, wo eine Flotte von Transportschiffen das Zeichen zum Absegeln erwartete. Am 11. Juni schiffte er sich ein und wurde von einem Geschwader von Kriegsschiffen unter den Befehlen Sir Cloudesley Shovel’s über den St. Georgskanal begleitet.[142]