Wilhelm recognoscirt die Stellung der Irländer.
Es war noch früh am Tage. Der König ritt langsam am nördlichen Ufer des Flusses hin und beobachtete aufmerksam die Stellung der Irländer, von denen er zuweilen nur durch einen Zwischenraum von wenig mehr als zweihundert Fuß getrennt war. Er war begleitet von Schomberg, Ormond, Sidney, Solms, Prinz Georg von Hessen, Coningsby und Anderen. „Ihre Armee ist nur klein,” sagte einer der holländischen Offiziere. Sie schien in der That aus nicht mehr als sechzehntausend Mann zu bestehen. Aus dem Munde von Ueberläufern wußte man aber, daß viele Regimenter durch die Erhabenheiten des Terrains verborgen wurden. „Sie sind vielleicht stärker als sie aussehen,” bemerkte Wilhelm; „aber mögen sie schwach oder stark sein, ich werde bald ins Reine darüber kommen.”[17]
Endlich stieg er an einer Stelle, Oldbridge fast gerade gegenüber, ab, setzte sich ins Gras nieder, um auszuruhen und rief nach dem Frühstück. Die Saumrosse wurden ihrer Bürde entledigt, die Feldflaschen geöffnet und ein Tischtuch auf den Rasen gebreitet. Der Ort wird durch einen Obelisk bezeichnet, der zu einer Zeit errichtet wurde, als viele Veteranen, die sich der Ereignisse jenes Tages erinnern konnten, noch am Leben waren.