Hinrichtung Charnock’s, King’s und Keyes’.

King und Keyes erlitten zugleich mit Charnock den Tod. King benahm sich mit Muth und Anstand. Er bekannte sein Verbrechen und sagte, daß er es bereue. Er hielt es für eine Pflicht gegen die Kirche, deren Mitglied er war und auf die sein Benehmen einen Vorwurf gebracht, zu erklären, daß er nicht durch eine Casuistik über Tyrannenmord, sondern lediglich durch die Heftigkeit seiner eigenen bösen Leidenschaften irregeleitet worden sei. Der arme Keyes war in einer fürchterlichen Todesangst. Seine Thränen und Wehklagen machten das Mitleid einiger Zuschauer rege. Es wurde damals gesagt und ist seitdem oft wiederholt worden, daß ein Diener, der durch seinen Herrn zu einem Verbrechen verleitet wird, gegründeten Anspruch auf die königliche Gnade habe. Aber Diejenigen, welche die Strenge tadeln, die gegen Keyes geübt wurde, haben den wichtigen Umstand außer Acht gelassen, der ihn von jedem andren Verschwörer unterschied. Er hatte dem Corps der Blauen angehört und hatte bis zum letzten Augenblicke in Verkehr mit seinen ehemaligen Kameraden gestanden. Noch an dem für den Mord festgesetzten Tage hatte er sich unter sie gemischt, um etwas von ihnen zu erfahren. Das Regiment war so stark von Illoyalität angesteckt, daß man es für nöthig erachtet hatte, einige Leute zu verhaften und eine bedeutend größere Anzahl zu entlassen. Gewiß, wenn an irgend Jemandem ein Exempel statuirt werden mußte, so war es der Agent, durch dessen Vermittelung die Leute, die den König erschießen wollten, mit den Leuten verkehrten, welche die Obliegenheit hatten, ihn zu bewachen.