Jakob wird eine Tochter geboren.
Einer von den Umständen, welche Jakob damals mit eitlen Hoffnungen erfüllten, war der, daß seine Gemahlin schwanger und ihrer Entbindung nahe war. Er hoffte, daß selbst die Böswilligkeit sich schämen werde, ferner noch die Geschichte von der Wärmflasche zu erzählen und daß Viele, welche diese Geschichte getäuscht habe, ungesäumt zu ihrer Unterthanenpflicht zurückkehren würden. Er traf diesmal alle die Vorsichtsmaßregeln, die er vier Jahre früher thörichter- und verkehrterweise zu treffen unterlassen hatte. Er wußte Briefe nach England zu befördern, welche viele angesehene Protestantinnen einluden, der bevorstehenden Entbindung beizuwohnen, und er versprach im Namen seines geliebten Bruders, des Allerchristlichsten Königs, daß es ihnen frei stehen solle, in voller Sicherheit zu kommen und zu gehen. Wäre eine von diesen Zeuginnen am Morgen des 10. Juni 1688 in den St. Jamespalast beschieden worden, so würde das Haus Stuart vielleicht heute noch auf unsrer Insel regieren. Aber es ist leichter eine Krone zu behalten als eine wiederzuerlangen. Es konnte wahr sein, daß eine verleumderische Fabel viel dazu beigetragen hatte, die Revolution herbeizuführen. Aber daraus folgte noch keineswegs, daß die vollständigste Widerlegung dieser Fabel eine Restauration herbeiführen würde. Nicht eine einzige Dame fuhr auf Jakob’s Einladung über den Kanal. Seine Gemahlin wurde glücklich von einer Tochter entbunden; allein dieses Ereigniß machte keinen bemerkbaren Eindruck auf den Zustand der öffentlichen Meinung in England.[109]