Die Dreijährigkeitsbill angenommen.

Die Dreijährigkeitsbill war glücklicher. Sie wurde am ersten Tage der Session eingebracht und ging leicht und rasch durch beide Häuser. Die einzige Frage, über welche sich ein ernsthafter Streit entspann, war die, wie lange das gegenwärtige Parlament fortbestehen solle. Nach mehreren lebhaften Debatten wurde der November des Jahres 1696 als der äußerste Termin festgesetzt. Die Tonnengeldbill und die Dreijährigkeitsbill hielten fast gleichen Schritt mit einander. Beide waren am 22. December bereit, die königliche Genehmigung zu empfangen. Wilhelm kam an diesem Tage mit feierlichem Gepränge nach Westminster. Die Mitglieder beider Häuser waren in großer Zahl anwesend. Als der Kronsekretär die Worte ablas: „Eine Bill zur häufigen Einberufung und Versammlung der Parlamente” war die Spannung groß. Als der Sekretär des Parlaments antwortete: „Le roy et la royne le veulent” lief ein lautes und langanhaltendes Gemurmel des Vergnügens und Frohlockens durch die Bänke und die Schranke.[130] Wilhelm hatte schon seit vielen Monaten beschlossen, einem so populären Gesetze nicht zum zweiten Male seine Genehmigung zu verweigern.[131] Manche waren jedoch der Meinung, daß er ein so großes Zugeständniß nicht gemacht haben würde, wenn er an diesem Tage ganz er selbst gewesen wäre. Es war in der That deutlich zu sehen, daß er ungewöhnlich aufgeregt und angegriffen war. Man hatte angekündigt, er werde in Whitehall öffentlich speisen. Aber er ließ die Neugierde der Menge, welche bei solchen Gelegenheiten nach Hofe strömte, unbefriedigt und eilte nach Kensington zurück.[132]