Dat 9. Kapitel.
1. Denn vun so en Stüer, de för de Hilligen geschüht, bruk ik ju nich wieder to schrieven. Kap. [8, 4.] [20.]
2. Denn ik kenn ju guden Willn, weken ik rühm bi de ut Macedonien un segg: Achaja is vör een Jahr all bereit west. Un ju Bispill hett Veele anreizt. Kap. [8, 19.]
3. Ik hef awer düß Bröder darum schickt, dat nich uns’ Ruhm vun ju tonicht warr in dat Stück, un dat ji bereit sünd, so as ik vun ju seggt hef:
4. Up dat nich, wenn de ut Macedonien mit mi keemen un ju unbereit funnen, wi (nich to seggen ji) to Schann ward mit son Grotspreken.
5. Ik hef dat awer för nödig ansehn, de Bröder to vermahnen, dat se vörut trocken na ju hen, düssen tovör verheetnen Segen fardig to maken, so dat dat en Segen un nich en Knickerie wesen deiht.
6. Ik meen awer: Wer dar knickrich sei’t, de ward ok knickrich arnen, un wer dar sei’t in Segen, de ward ok arnen in Segen. Spr. 22, 8.
7. Jedereen na sin frien Willn, nich mit Wedderwilln, oder ut Dwang; denn en fröhlichen Gever hett GOtt leef. 2. Mos. 25, 2.
8. GOtt awer kann maken, dat allerhand Gnad mank ju rieklich wesen deiht, dat ji vun allen Dingen genog hebbt un riek sünd för allerhand gude Warke.
9. As schreven steiht: He hett utstreut un geven de Armen, Sin Gerechtigkeit blift in Ewigkeit. Ps. [112, 9.] Spr. 11, 24.
10. De awer den Seimann Samen gift, de ward ok eenstmals dat Brod to Spies geven un ward ju Samen mehr warrn un ju Gerechtigkeit ehr Frücht wassen laten. Jes. 55, 10. Hos. 10, 12.
11. Dat ji riek sünd in all Ding mit all Eenfoltigkeit, weke dörch uns en Dankseggung an GOtt ward. Kap. [1, 11.] [4, 15.]
12. Denn dat Öwerbringen vun düsse Stüer stillt nich blot de Hilligen ehrn Mangel, sonnern is ok unutspreklich darum, dat Veele GOtt dankt för unsen truen Deenst, Kap. [8, 14.]
13. Un priest GOtt för ju unnerdähnig Bekenntnis vun Christus Sin Evangelium un för ju eenfoltige Stüer an se un an Alle,
14. Un för ehr Gebet för ju, weke na ju verlangen doht wegen GOtt Sin unutspreklich Gnad in ju.
15. GOtt awer wes’ Dank för Sin unutsprekliche Gav.