Eine jetzigen Anforderungen entsprechende Abbildung[3] von T. fuscus giebt es nicht; ich hoffe eine, die sich der von T. philippensis auf [Tafel IV] zur Seite stellt, bei anderer Gelegenheit bieten zu können. (Vgl. Fischer: Anat. Maki 1804 T. III, Skelet IV u. V; Burmeister: Tarsius 1846 T. 2 u. 7 f. 8–14, Skelet; Schlegel: Handleiding 1857 pl. I, 9; Cassels Nat. Hist. I, 249 s. a.)
Die Schwanzbeschuppung kommt, wie wir sehen werden, wohl bei T. sangirensis, bemerkenswertherweise aber nicht bei T. spectrum und philippensis vor. (S., ausser bei Weber l. c., de Meijere: Haren der Zoogdieren, Diss. 1893, 46 u. 119 und Reh: Verh. Ntw. Ver. Hamburg 3. F. I, 35 1893 u. Jena. Zeitschr. 29, 189 u. 190 1894, wo sich eine interessante Zusammenstellung des Vorkommens von Schuppen bei den Säugethierordnungen findet.)
Weber nannte die Art fuscomanus, da aber Fischer (Maki 1804, 37) „fuscus s. fuscomanus“ sagt, so ist der erste Name der berechtigtere. [[9]]
[1] Teijsmann (Natuurk. Tijdschr. Nederl. Ind. 38, 77 1879) glaubt, dass das Thierchen hier podi heisse. [↑]
[2] Ob Wallace (Geogr. Verbr. D. A. I, 496 1876) die Insel Manado tua meinte, als er sagte: „Soll auch auf einer kleinen Insel an der Nordspitze von Celebes vorkommen“? (S. auch Is. life 1880, 427.) In seinem Mal. Arch. (1869) hatte er das in der Minahassa gar nicht seltene Thier nicht näher localisirt, im 2. Bde. der Geogr. Verbr. (p. 201) dagegen hiess es, dass es „auf einigen Theilen von Celebes“ gefunden werde. (Vgl. auch Jentink in T. Aardr. Gen. 2. s. VI, 247 1889 und c. Schuiling 251.) [↑]
[3] Man findet bei Burmeister: Tarsius 1846, 3 alle bis dahin vorhandenen aufgezählt. [↑]
[[Inhalt]]
7. Tarsius sangirensis n. sp.
Tarsius T. fusco Fisch.-Waldh. simillimus, sed cauda minus pilosa et tarsis fere nudis.