Dann würgt er ihn ab, sitzt aufgeblasen wie ein Frosch über dem blauen Mann, wichtig beschäftigt, freut sich, wirft verliebte Blicke auf ihn, wie er immer weniger mit dem Mund schnappt, mit den Füßen zappelt, ganz ruhig ist. Immer wieder probiert er, ob der andere noch blauer werden kann.
Streichelt ihm herzlich vergnügt die Backen: „Nun bist du fertig.“ Sich selber streichelt er: „Ei, ei, das ist schön.“
Er geht gemächlich blasend im Zimmer herum, sieht sich die Bücher an, setzt sich, nachdem er sich geschnäuzt hat, an den Tisch, trinkt Kognak.
Die blanken Schaftstiefel Stricks glänzen herüber.
„Zu meinen Lebzeiten war ich Pferdeknecht. Ist lange her. Will auch mal Reitstiefel mit Sporen haben wie ein Herr, und eine Reitpeitsche dazu.“
Setzt sein Gläschen hin, zieht dem Assistenzarzt die Stiefel rechts ab, links ab, steigt selber ein. Die Peitsche mit dem Elfenbeingriff nimmt er vom Spind, stolziert vor dem Spiegel. „Ei, Widuwio, wie siehste nu aus. Jetzt gehört sich für dich ein Pelz, eine warme Mütze, dann bist du der Herr Baron.“ Aus dem Spind holt er den Pelz, vom Rechen die gefütterte Mütze. Hat den Pelz am Leib, die Mütze auf dem Kopf. Sagt nachdenklich in der frischen Luft am Fenster: „Wir gehen etwas aus. Wir haben genug gearbeitet. Es ist Frühling im Januar.“
Feuchtedengel sieht ihn gravitätisch zur Türe stelzen: „Was soll aus mir werden?“
Verächtlich schweigt der Teufel, schließt hinter sich ab.
Die beiden liegen allein.
Ruft der Dicke nach einer Zeit: „Strick.“ Der dreht den Kopf, glotzt seinen Nachbar an.