Jetzt endgültig voneinander gelöst, kehrten sie unbewußt zu dem Alten zurück: ihr gemeinsames Mittagessen endete oft mit einem lehrreichen Gespräch . . .
Apollon Apollonowitsch dachte: »Es muß zugegeben werden; sein Gehirnapparat ist gut ausgearbeitet.«
Und beim Dessert waren sie bis zu einer Art Freundschaft gelangt.
Beide erhoben sich, beide spazierten durch die Zimmerflucht; die weißen Schatten der griechischen Weisen huschten durch die Räume: dort, dort und dort; die Flucht der Zimmer verdunkelte sich; weit im Salon hüpfte an der Wand ein rötlicher Schein; man vernahm das Knistern des Kaminfeuers.
So pflegten sie auch früher durch die leere Zimmerflucht zu wandern — der Knabe und . . . der damals noch zärtliche Vater. Etwas später pflegte der zärtliche Vater dem blonden Knaben kameradschaftlich die Hand auf die Schulter zu legen; der zärtliche Vater führte damals den Knaben an das Fenster, die Finger zu den Sternen hebend:
»Die Sterne, Kolenka, sind weit: über zweieinhalb Jahre sind notwendig, bis der Strahl von dem nächsten Stern, zu uns herüberkommt . . . So ist es, mein Lieber!« Einmal schrieb er ihm ein Verschen:
Kolenka, der dumme Tropf,
Tanzt und hüpfet immer;
Mit der Mütze auf dem Schopf
Reitet er durchs Zimmer.