Schimpfend hallte des Senators Stimme:

»Nach welchem Paragraphen des Gesetzes?«

Dies rufend sah er, daß die gleichmütige Bulldogge, friedlich und verschlafen, neben ihm herlief. Doch — welche Frechheit! — Aus dem Saal erwiderte eine Stimme:

»Auf Grund einer außerordentlichen Verfügung.«

Über die freche Antwort empört, lief der blaue Ritter in den Saal, und Apollon Apollonowitsch sah jetzt: die Laute waren nichts anderes als das Zungenschnalzen eines elenden, tanzenden Mongolen: eines dicken Mongolen, dessen Physiognomie er in Tokio gesehen hatte (der Senator war einmal nach Tokio geschickt worden) —, und dieser dicke Mongole eignete sich das Gesicht des Nikolai Apollonowitsch an; eignete es sich an, sagte ich, denn er war nicht Nikolai Apollonowitsch, sondern ein gewöhnlicher Mongole, den der Senator früher in Tokio gesehen hatte. Dies zu begreifen, weigerte sich der Senator, mit den Fäustchen die erstaunten Augen reibend. Der Mongole aber (Nikolai Apollonowitsch) näherte sich ihm in eigennütziger Absicht.

Da rief der Senator zum zweitenmal:

»Nach welchem Gesetz? Und nach welchem Paragraphen?«

Und die Räumlichkeit antwortete ihm:

»Es gibt jetzt schon keine Paragraphen und keine Gesetze.«