»Ich habe es immer gesagt, ma chère: sein Sohn wird ein Schuft. Und auch Tante Lise und Mimi und Niklas — sie alle sagten es ebenfalls.«

»Arme Anna Petrowna: ich verstehe sie! . . .«

»Ach, wir verstehen sie alle.«

»Da kommt er selbst, da kommt er . . .«

»Er hat schreckliche Ohren . . .«

»Es heißt, er wird Minister . . .«

»Er wird das Land zugrunde richten . . .«

»Man muß es ihm sagen . . .«


Wie aber, wenn . . . wenn Nikolai Apollonowitsch in seinem Schreibtisch eine Bombe liegen hat? Das kann ja bekannt werden; er kann ja auch selbst einmal gegen den Tisch stoßen . . . Abends sitzt er vielleicht an diesem Tische vor einem Buche. Eine Bombe — das ist etwas Rundes, was nicht berührt werden darf. Sofja Petrowna fuhr zusammen. Einen Augenblick lang sah sie deutlich Nikolai Apollonowitsch vor sich, wie er bei ihr, sich die Hände reibend, vor dem Teetisch sitzt; auf dem Tisch steht das Grammophon und schleudert gegen sie leidenschaftliche, italienische Liebeslieder; ach, warum mußten sie sich zanken! Wozu die alberne Geschichte mit dem Brief, dem Domino und alles andere? . . .