Apollon Apollonowitsch wurde von seiner Angst befallen: sie schritten über einen großen Platz; unwillkürlich rückte er ganz nahe an den Begleiter heran.
»Soo, soo: sehr gut . . .«
Apollon Apollonowitsch suchte Mut zu fassen, aber der riesige Platz und die ihm entgegenlaufende Ferne drückten ihn nieder. Einen Augenblick überwand die Sorge um das bedrohte Rußland die persönlichen Ängste: die Angst um den Sohn und die Angst vor der Notwendigkeit, diesen riesigen Platz zu überschreiten.
»Ist ein terroristischer Akt in Vorbereitung?«
»Wie gesagt — ja . . .«
»Und sein Opfer?«
»Soll ein hoher Beamter werden!«
Über das Rückgrat Apollon Apollonowitschs lief es kalt: er hatte vor einigen Tagen einen Drohbrief erhalten; in diesem Briefe wurde ihm mitgeteilt: falls er den Posten annehme, würde er von einer Bombe vernichtet werden; Apollon Apollonowitsch verachtete anonyme Briefe; er warf das Schreiben fort; den Posten nahm er an.
»Verzeihen Sie, wenn es kein Geheimnis ist: wen haben sie jetzt vor?«
Hier geschah etwas wirklich Seltsames: alle Dinge an dem Senator duckten sich gleichsam und rückten viel näher heran; auch Herr Morkowin schien kleiner geworden zu sein und rückte näher heran; ein spöttisches Lächeln spielte um seine Lippen, als er im Flüsterton, den Kopf gegen den Senator geneigt, sagte: