Fünftes Kapitel
Das Herrchen
Nikolai Apollonowitsch schwieg während des ganzen Weges.
Der Petersburger Schmutz gluckste in den Straßenrinnen; tastend mit seinen Laternenlichtern sauste dort ein Wagen in den Nebel hinein . . .
Während des ganzen Weges hörte er das zudringliche Aufschlagen der hinter ihm her eilenden Gummischuhe; er fühlte auf seinem Rücken zwei entzündete, kleine Äuglein gerichtet, die zu dem steifen Hut gehörten, der sich ihm angeschlossen hatte — an jener Stelle am Zaun — dort im Gäßchen.
Nikolai Apollonowitsch wandte sich und sah gerade dem Herrchen ins Gesicht; sein Gesicht besagte nichts: steifer Hut, Stock, Mantel, Bärtchen und Nase.
»Mit wem hab’ ich die Ehre?«
»Pawel Jakowlewitsch Morkowin.«
Die Petersburger Feuchtigkeiten krochen ihm unter die Haut; der Petersburger Schmutz gluckste in den Straßenrinnen; frostig kalte Nässe durchtränkte seinen Mantel.
Der Schatten des steifen Hutes dehnte sich bald an der Mauer, bald schrumpfte er wieder zusammen; wieder ertönte eine deutliche Stimme hinter Ableuchows Rücken: