»Eine seltene, höchst seltene Gelegenheit . . .« Herr Morkowin schnalzte mit den Fingern: »Ich sage es Ihnen ganz offen: einen jungen Mann von Ihren Talenten . . . auslassen?! ignorieren?! . . .«
Hier im geschlossenen Raume empfand man die Petersburger Straße als ein scharfes fiebriges Prickeln am Körper, als ein Krabbeln zahlloser rotfüßiger Ameisen.
»Mich kennen ja alle . . . Alexander Iwanowitsch, Ihr Vater, Schischiganow, Peppowitsch . . .«
Um sie herum aber tönte es:
»Wer sind Sie eigentlich?«
»Wer? . . . Iwan! . . .«
»Iwan Iwanowitsch! . . .«
»Was bist du doch, Iwan Iwanowitsch, für ein Schwein!«
An einer Stelle stieg eine dicke Rauchwolke in die Höhe; dort wieder brüllte plötzlich das Orchestrion auf, wie wenn zehn Blashörner ihre ohrenzerreißenden Töne in die durchqualmte Luft hinausstoßen würden. Der Kaufmann Iwan Iwanowitsch Iwanow stellte sich, eine grüne Flasche in der hochgehobenen Hand, mit seiner Dame, deren Bluse ganz zerzaust war, in Tanzpositur vor das Orchestrion.
Nikolai Apollonowitsch sah sich erstaunt um: wie konnte er in eine solche unmögliche Gesellschaft, in einen solchen unmöglichen Ort geraten, er, der doch . . .?