Die Tür ging auf, an der Schwelle stand Nikolai Apollonowitsch, in der Studentenuniform, doch in Hausschuhen.
»Da bin ich, Vater . . .«
Der kahle Kopf wandte sich der Sonne zu; nach dem passenden Worte suchend, schnalzte er mit den Fingern:
»Siehst du, Kolenka . . .«, Apollon Apollonowitsch sprach jetzt nicht mehr von dem Domino (ach was, Domino!), er sprach von etwas ganz anderem.
»Siehst du, Kolenka, ich habe mit dir über etwas zu sprechen, wovon du sicher schon gehört haben wirst . . . Deine Mutter, Anna Petrowna, ist nun zurückgekehrt . . .«
Erst jetzt wurde es Nikolai Apollonowitsch vollständig klar, daß seine Mutter zurückgekehrt war.
»Anna Petrowna, mein Lieber, hat etwas begangen, was ich . . . was ich . . . schwer mit der nötigen Ruhe zu qualifizieren in der Lage bin . . .
Kurz, was sie begangen hatte, ist dir, hoffe ich, bekannt; ich vermied es bisher — das hast du wohl gemerkt — in deiner Gegenwart, mit Rücksicht auf deine natürlichen Gefühle, darüber zu sprechen . . .«
»Ich danke Ihnen, Vater: ich verstehe Sie . . .«
»Selbstredend . . .« — Apollon begann wieder in der Diagonalrichtung durchs Zimmer auf und ab zu laufen, zwei Finger in die Westentasche gesteckt: »Selbstredend: die Rückkehr deiner Mutter nach Petersburg ist für dich eine Überraschung.«