— Und er wird wieder das bekannte, unglaubliche Wort mit vollständiger Deutlichkeit vernehmen:
»Ja — ja — ja . . . Ich bin es . . . Ich richte rettungslos zugrunde . . .«
Wo hat er es gehört?
Fort von hier! Auf die Straße! . . .
Er müsse weiterschreiten, immerzu schreiten, weit weg von hier sein; er müsse schreiten bis zur vollständigen Erschöpfung, bis zum vollständigen Einschlafen des Gehirns; er müsse sich dann vor ein Tischchen in der Schenke niederlassen und dort schlafen, damit ihn nicht die bösen Träume aufsuchen. Dann müsse er das Ganze von neuem beginnen: quer und kreuz durch Petersburg schreiten, sich im Schilf und im hängenden Dunst der Ufer verbergen, in Erstarrung alles von sich werfen und erst dann zu sich kommen, wenn in den Vororten die düsteren Lichter angezündet sind.
Alexander Iwanowitsch Dudkin war schon im Begriff, die steinerne Treppe hinunterzugehen, als er plötzlich stehenblieb; er bemerkte einen Menschen in schwarzem italienischen Überwurf mit phantastisch gebogenem Hut auf dem Kopf, der, drei Stufen auf einmal nehmend, das Gesicht gegen den Boden gerichtet einen schweren Stock in der Hand, mit dem er gewaltig fuchtelte, ihm entgegenrannte.
Sein Rücken bildete einen Bogen.
Dieser seltsame Unbekannte mit dem schwarzen italienischen Überwurf lief in seiner Eile direkt auf Alexander Iwanowitsch zu; beinahe hat er ihn mit dem Kopf gegen die Brust gestoßen; als der Unbekannte aber endlich den Kopf aufgerichtet hat, erblickte Alexander Iwanowitsch Dudkin direkt vor seiner Nase die todblasse, mit Schweißtropfen bedeckte Stirn des — denken Sie nur! — des Nikolai Apollonowitsch: er sah die Stirn mit der dicken, pulsierenden Ader; nur an diesem charakteristischen Zeichen (der hüpfenden Ader) erkannte Alexander Iwanowitsch Ableuchow; an den wild schielenden Augen sowie der seltsamen, ausländischen Kleidung hätte er ihn sicher nicht wiedererkannt.
»Guten Tag! Ich bin es; ich komme zu Ihnen.«