Nikolai Apollonowitsch erreichte endlich eine Droschke; schon hatte er den Fuß auf das Trittbrett gesetzt und war im Begriff, dem Kutscher zuzurufen, so rasch als es die Menge erlaubte, wegzufahren, als er an der Schulter über eine fremde Schulter hinweg, von einer Hand gefaßt wurde; es war der Offizier; wie angewurzelt blieb Ableuchow stehen; Gleichgültigkeit simulierend, sagte er mit gezwungenem Lächeln:

»Eine Manifestation! . . .«

»Ganz einerlei: ich habe etwas mit Ihnen zu besprechen . . .«

»Ich . . . wissen Sie . . . Ich bin ganz mit Ihnen einverstanden . . . Wir müssen etwas miteinander erledigen . . .«

Plötzlich kam von irgendwoher ein zerrissenes Knattern; in einzelne Teile zerrissen fiel dieses Knattern in der Ferne, aber sofort begannen die über den Köpfen flatternden Helligkeiten hin und her zu schwanken; der rote Fahnenwirbel geriet in heftige Bewegung, und bald sah man die roten Zungen vereinzelt an verschiedenen Stellen zaghaft zappeln.

»Dann wollen wir in ein Café, Ssergeij Ssergeijewitsch . . . Sie haben doch nichts gegen ein Café?«

»Wieso in ein Café?« entrüstete sich Lichutin.

»Ich bin nicht gewohnt, an solchen Orten ernste Besprechungen zu haben . . .«

»Aber wo denn, Ssergeij Ssergeijewitsch? . . .«

»Ich denke . . . Sie wollten ja eine Droschke nehmen, dann fahren wir zusammen in meine Wohnung . . .«