Diese Bewegung war Ableuchow nicht entgangen; er sah seinerseits jetzt mit prüfendem Blick den Freund seiner Kindheit an, mit dem er einst auf du gewesen war; dieser Sserjosha, nämlich Ssergeij Ssergeijewitsch Lichutin, hatte sich seit ihrem letzten Zusammensein mindestens um acht Jahre verjüngt und hatte sich wieder in Sserjosha verwandelt; aber dieser Sserjosha horchte jetzt nicht mehr voll Spannung den gedanklichen Flügen Ableuchows, wie damals, vor — acht Jahren, als sie in den Holunderbüschen des alten großväterlichen Parks sich verborgen hielten; acht Jahre sind vergangen; diese acht Jahre haben alles verändert; die Holunderbüsche sind abgetragen worden und er . . . mit heimlicher Unterwürfigkeit sah er Ssergeij Ssergeijewitsch an.

Ableuchows Gesicht magerte plötzlich ab.

»Sie quittieren Ihren Dienst, Ssergeij Ssergeijewitsch?«

»Ha?«

». . . Ihren Dienst? . . .«

»Ja, wie Sie sehen . . .«

Ssergeij Ssergeijewitsch maß Ableuchow mit einem Blick, als sähe er ihn zum erstenmal; er sah ihn vom Kopf bis zu den Füßen an.

»Ich würde Ihnen raten, Ssergeij Ssergeijewitsch, den Mantelkragen hochzuheben: Ihr Hals ist erkältet und bei diesem Wetter . . . da ist es wirklich sehr leicht möglich . . .«

»Was meinen Sie?«

»Sie können sich leicht eine Halsentzündung zuziehen.«