Er war also doch da; aber im Vorzimmer erblickte er bekannte Gegenstände, die eichenimittierte Wandverkleidung mit dem Spiegel in der Mitte; und mit dem letzten Rest von Würde meinte er:

»Ich halte mich nur einen Augenblick auf.«

Beinahe hätte er seinen Überwurf nach alter Gewohnheit Marwruscha zugeworfen. Uff — diese Hitze und das Parfüm. Da vergeht einem das Denken.

Doch trat Ssergeij Ssergeijewitsch dazwischen und zischte Marwruscha leise zu:

»Gehen Sie in die Küche . . .«

Und ohne die Höflichkeitsformen zu beachten, die er als Wirt des Hauses seinem Besuch schuldete, schob er ganz unzart den breitkrempigen Hut und den fliegenden Überwurf zusammen mit Nikolai Apollonowitsch in das Zimmer, in dem die Fuji-Jamas an den Wänden hingen.

Nikolai Apollonowitsch erblickte flüchtig das rosa Kimono: es verschwand eilig im Nebenzimmer, und die Tür schloß sich hinter ihm.

In seiner ungewollt raschen Fahrt durchs Zimmer merkte Ableuchow die hier vorgegangenen Veränderungen nicht: weder die Spuren des abgefallenen, nur notdürftig weggeschafften Schutts noch das klaffende Loch in der Zimmerdecke. Als er aber seinen ängstlich fletschenden Mund in die Richtung seines Henkers wandte, da erblickte er . . .

Die Tür zu Sofja Petrownas Zimmer ging ein wenig auf, und im Spalt zeigte sich ein Kopf: Nikolai Apollonowitsch sah nur — zwei Augen; voll Grauen sahen ihn diese Augen aus einer schwarzen Haarflut an.

Aber kaum hatte er ihnen seinen Blick zugewandt, da sahen sie weg, und es ertönte der Ruf: