»Ach, ach!«
Sofja Petrowna sah: ihr Gatte, der Offizier, mit schweißbedecktem Gesicht, bemühte sich krampfhaft, den Überwurf des Nikolai Apollonowitsch festzuhalten, während dieser ebenfalls mit vor Schweiß feuchter Stirn sich zu entwinden suchte. Seine Stiefelabsätze stemmten sich gegen den Teppich, rutschten aus, und der Teppich zog sich in große Falten zusammen.
Hier hatte Ableuchow Sofja Petrowna erblickt; weinerlich rief er ihr zu:
»Bitte, Sofja Petrowna, lassen Sie uns allein; was wir Männer miteinander . . .«
Da löste sich sein Überwurf von ihm und flog wie ein phantastischer Vogel auf das Sofa.
Seine Absätze glitschten auf dem Teppich aus, und einen Augenblick verlor er das Gleichgewicht; balancierend suchte er irgendeinen festen Punkt zu erhaschen; dieser feste Punkt erwies sich aber als die nichtgeschlossene Tür zu Lichutins Zimmer; die Tür öffnete sich und wie ein Stein fiel Ableuchow nieder: das Unbekannte verschlang ihn.
Der Privatmann
Endlich erhob sich Apollon Apollonowitsch.
Er blickte seltsam unruhig um sich; er riß sich von dem Stoß übereinander gehäufter Papiere los: von den Notabenen, Paragraphen, Frage- und Ausrufezeichen; kalt bebte und hüpfte die Hand mit dem Bleistift — über dem vergilbten Blatt auf dem Perlmuttertischchen; der Stirnknochen wölbte sich in gewaltsamer Anstrengung: es hieß zu begreifen, um jeden Preis zu begreifen.
Und er — begriff.