In zwei Sprüngen war Ssergeij Ssergeijewitsch neben Ableuchow, ließ seine Hand auf dessen Schulter fallen: »So — nun geht es wieder an.«
»Ich muß Sie um Verzeihung bitten . . . Ich war etwas aufgeregt: entschuldigen Sie . . .«
»Beruhigen Sie sich . . .«
»Die Sache war aber zu ungewöhnlich . . . Aber um Gottes willen, fürchten Sie sich doch nicht . . . Warum zittern Sie? . . . Mir scheint, ich flöße Ihnen Angst ein . . . Ich . . . ich . . . habe Ihnen den Rockschoß abgerissen: das . . . geschah ohne meinen Willen . . . weil Sie, Nikolai Apollonowitsch, sich vor der Unterredung drücken wollten . . . Begreifen Sie doch, daß Sie mir in der Sache eine Erklärung schuldig sind . . .«
»Aber ich bin ja bereit«, empörte sich Nikolai Apollonowitsch. »Über den Domino sagte ich Ihnen schon auf der Treppe; ich wollte Ihnen gern alles erklären, aber Sie ließen mich nicht dazu kommen . . .«
»Hmm . . . ja, ja . . .«
»Glauben Sie mir: die Geschichte mit dem Domino liegt nur an der Übermüdung meiner Nerven; ich habe das Ihnen gegebene Versprechen nicht überschritten: es war nicht mein freier Wille, daß ich plötzlich im Stiegenhaus erschien, es war . . .«
»Also wegen des Rockes entschuldigen Sie«, unterbrach ihn Lichutin wieder und zeigte hiermit aufs neue, daß er einfach ein unzurechnungsfähiger Mensch war . . . »Der Rockschoß wird Ihnen angenäht; ich mache es, wenn Sie wollen, selbst: ich habe eine Nadel und Zwirn . . .«
»Das fehlte noch!« Ableuchow sah forschend den Offizier an: der Paroxysmus schien doch wirklich vorüber zu sein.
»Aber das, Ssergeij Ssergeijewitsch, ist eigentlich . . . Das ist eine Lappalie . . .«