». . . aab von miir«, sang mit auf die Seite geneigtem Körper Lipantschenko, der in dem unstillbaren Bestreben aufzugehen schien: einen recht zarten Ton von sich zu geben.
In ihrer Jugend hatten sie oft zusammen diese Romanze gesungen, die man jetzt nicht mehr singt.
»Tsss!«
»Hörst du?«
»Das Fenster?«
»Ich will nachsehen, was das war.«
Der Busch kochte. Ein runder, stirnloser Knorren streckte sich gegen den Mond, vom einzigen Streben erfüllt: begreifen, um jeden Preis begreifen; begreifen oder in Stücke zerfallen; vom astreichen Stamm erhob sich dieser alte, stirnlose Knorren, von Moos und krustiger Rinde überwuchert; er streckte sich gegen den Wind; er flehte um Schonung — um Schonung, sei was will. Vom ästigen Stamm löste sich wieder die kleine Gestalt; sie schlich sich zum Fenster; jetzt war ihr der Rückzug abgeschnitten; es blieb ihr nichts weiter übrig als: das Begonnene zu vollenden. Jetzt befand sie sich . . . in Lipantschenkos Schlafzimmer. Voll Ungeduld erwartete sie sein Hereintreten.