So war auch Anna Petrowna verschwunden.

Wie eine schwere, bleierne Wolke zog sich das bleierne Hirnspiel durch den engen, von uns selbst begrenzten Gesichtskreis — durch die vierundzwanzig Stunden — hoffnungslos, trostlos, öde! . . .

Doch war die Nachricht von Anna Petrownas Rückkehr in den rauh dahinflutenden, jeden Heils entbehrenden Geschehnissen wie der Schein eines milden Lichtes von irgendwoher aufgetaucht. Wir waren da von trauriger Nachdenklichkeit erfaßt worden — für einen kurzen Augenblick; dann vergaßen wir es wieder; wir hätten aber daran denken sollen . . . daß Anna Petrowna — zurückgekehrt war.

Diese vierundzwanzig Stunden! —

— von denen jeder Augenblick in unserer Erzählung voll war von Geschehnissen.

Doch war die Rückkehr Anna Petrownas eine Tatsache; und sogar eine sehr wichtige Tatsache; allerdings nicht von der furchtbaren Bedeutung wie die anderen von uns mitgeteilten Tatsachen.

Aber immerhin . . . —

Anna Petrowna war zurückgekehrt; von all den geschilderten Ereignissen wußte sie nichts, ahnte nichts von ihnen; es gab nur ein Geschehnis, das sie in Aufregung hielt: ihre Rückkehr; das müßte auch die geschilderten Personen in Aufregung versetzen; diese Personen müßten sofort auf das Geschehnis reagieren; sie mit Zetteln und Briefen überschütten, mit Freude- oder Zornäußerungen; aber die erwarteten Briefe und Boten blieben aus; von dem wichtigen Geschehnis nahm niemand Notiz, weder Nikolai Apollonowitsch, noch Apollon Apollonowitsch.

Anna Petrowna war traurig.