– Bist du deiner Sache auch sicher? fragte der Pastor,

während die Bauern grinsten. Ich habe schon ein Mal auf einer Hochzeit getraut und getauft, aber das waren auch flinke Leute, die sich es leisten konnten. Im Ernst, wie steht’s mit der Braut?

– Hm, dieses Mal ist keine Gefahr; aber man kann nie wissen, wann es los geht, antwortete Carlsson, indem er dem Pastor seinen Platz anwies, zwischen der Mutter des Kirchenvorstehers und der Witwe von Owassa, die der Pastor mit Fischerei und Wetter unterhielt.

Der Professor kam, in Frack und weißer Binde, mit schwarzem hohen Hut. Der Pastor nahm ihn sofort als ebenbürtige Standesperson in Anspruch und fing ein Gespräch an, das die Frauen mit gespannten Augen und Ohren belauschten; sie waren nämlich davon überzeugt, der Professor sei ein grundgelehrter Mann.

Aber Carlsson kam und verkündete, alles sei bereit; man suche nur Gustav noch, um anfangen zu können.

– Wo ist Gustav? rief man jetzt auf dem Hof und wiederholte es bis zur Scheune.

Niemand antwortete. Keiner hatte ihn gesehen.

– Oh, ich weiß es wohl, wo er ist, erklärte Carlsson.

– Wo kann er denn sein? höhnte Pastor Nordström so, daß Carlsson es merkte.

– Man hat ihn draußen auf Norsten gesehen, hat ein Vogel gezwitschert; und ein Fuchs war mit ihm, der ihn zum trinken verführte!