Draußen aber auf Wiesen und Höhen wanderte Paar um Paar in dem tauigen Grase unter dem schwachen Schimmer des Sternenhimmels, um bei Heuduft und Heimchengezirp das Feuer zu löschen, das die Wärme des Hauses, der starke Geist des Kornweins, der wiegende Schritt des Tanzes in ihnen entzündet hatten.

Mitternacht tanzte vorbei und der Himmel begann sich im Osten zu lichten; die Sterne zogen sich zurück, und der große Wagen streckte die Deichsel in die Luft, als sei er nach hinten umgekippt. Die Enten schnatterten im Schilf. Die blanke Bucht spiegelte bereits die Zitronenfarben der Morgenröte wieder, zwischen den Schatten der dunkeln Erlen, die im

Wasser auf dem Kopf zu stehen schienen und bis auf den Seegrund reichten.

Das währte aber nur einen Augenblick; dann zogen Wolken von der Küste auf und es wurde wieder Nacht.

Da ertönte ein Geschrei in der Küche.

– Der Glühwein! Der Glühwein!

In Zugordnung kamen die Männer mit einer Kasserolle, die von brennendem Branntwein flammte und einen blauen Schein um sich warf, während der Spielmann einen Marsch spielte.

– Mit dem ersten Glas zum Pastor hinauf! schrie Carlsson, in der Hoffnung, seinem Werk die Krone aufsetzen zu können.

Mit Hurrahrufen wurde der Vorschlag angenommen. Der Zug setzte sich nach der Stuga des Professors in Bewegung. Mit mehr oder weniger sichern Schritten enterte man die Treppe.

Der Schlüssel saß in der Kammertür und man stampfte hinein, nicht ohne eine gewisse Furcht, mit Schelten und Hieben empfangen zu werden. Drinnen war es still, und bei dem blauen zitternden Scheine der Kasserolle sah man, daß das Bett unberührt und leer war.