Eine schwarze Ahnung von einem furchtbaren Rückschlag erfaßte Carlsson; aber er verbarg seinen Argwohn und machte der Ungewißheit und den Vermutungen mit der improvisierten Erklärung ein Ende: er erinnere sich jetzt, daß der Pastor gesagt habe, er wolle sich auf den Heuboden legen, um den Mücken zu entgehen.
Da man sich mit dem Feuer nicht dem Heu nähern durfte, gab man die Sache auf. Der Zug setzte sich wieder in Bewegung, um den Rückweg anzutreten, hinunter nach dem Hof, wo das Trankopfer dargebracht wurde.
Carlsson ernannte eilig Gustav zum stellvertretenden Wirt. Dann nahm er Rapp bei Seite und teilte ihm seine schrecklichen Ahnungen mit.
Ohne daß die Andern es merkten, schlichen die beiden Verschworenen die Treppe zur Brautkammer hinauf; einen Lichtstummel und Streichhölzchen hatten sie mitgenommen.
Als sie die Tür öffneten, schlug ihnen ein Gestank entgegen, daß sie beinahe auf den Rücken gefallen wären, wie sie später erzählten.
Rapp schlug Feuer, und im Brautbett sah Carlsson seine schlimmsten Erwartungen übertroffen.
Auf dem weißen mit Hohlsaum genähten Kopfkissen lag ein zottiger Kopf, ähnlich dem eines nassen Hundes, dessen Mund weit offen stand.
– Potztausend, knirschte Carlsson, das hätte ich doch nicht gedacht, daß der Halunke sich wie ein Schwein betragen würde. Gott erbarme sich!
Rapp hob die Decke und hielt sich die Nase zu!
– Oh Jesus, nein! Pfui, pfui!