Ahasverus packte ihn beim Arm wie mit einer Kneifzange:

„Wie haben sie ihn gefaßt?“

Und der junge Mensch erzählte: „Auf dem Ölberg . . . Judas hat ihn verkauft . . . Sie wollen ihn morden! o Gott! sie wollen . . .“

„Judas! ein Apostel! Und die anderen? Haben sie sich nicht gewehrt?“

„Was hätten sie machen sollen? Petrus hat einem einen Hieb übers Ohr gegeben . . .“

„Und Jesus, hatte er keine Waffe?“

„Es scheint nicht, das Schaf; er hat freiwillig seine Hände ausgestreckt, daß sie ihn binden sollten . . .“

Verflucht! Es war Ahasverus, als ob seine Beine unter ihm wegsänken. Und er lachte ein verzweifeltes Lachen voll ohnmächtiger Raserei:

„Diese Memme! Er hatte einen Traum, einen Traum, und kein Schwert, um ihn wahr zu machen! . . .“

Er hielt immer noch sein Messer umklammert und stand unbeweglich, mit dem Rücken gegen ein Haus: er sah dahinten die Fackeln und die Lanzen weiterziehen, von Gewühl umdrängt, und das Gewühl trieb langsam mit ihnen fort.