Der ist? — frage Bendheim gespannt.
Graf Theodor von Wallersee.
Wir sind — ich möchte ihn belästigen — Sie haben ja einen guten Gasthof im Orte. Morgen mit dem frühesten reise ich wieder ab. Ich habe das Meinige gethan, und bin belohnt, daß ich mit dieser Ueberraschung Ihren Dank verdient habe — sagte in verbißnem Grimm der Ueberraschende, schüttelte den Staub von seinen Füßen, und zog wieder von dannen.
So wurden wir getäuscht? fragte Signora Prospero. — Er meldete sich als Bevollmächtigter der Gräfin, welche Seraphinen bei sich zu haben wünschte, und als ihres Gemahls Tochter anerkannte. Er legitimirte sich durch Briefe, selbst an Seraphinen hatte die Generalin geschrieben.
Zynthio eröffnete den Getäuschten das Verständniß —
O, es ahndete mir wohl! nahm die redliche Matrone wieder das Wort. — Ein boshafter Mensch kann auch ein Verführer der Unschuld seyn — Nur unter meiner Aufsicht bewilligte ich Seraphinens Mitreise.
Georg, welcher die Zeit über Seraphinen angestaunt, und seinen Sinnen kaum glauben wollte, rief jetzt aus: Dies wäre meines Freundes Schwester?
Und die Deinige! antwortete dieser, indem er sie ihm in den Arm warf.
Betty kam. Gott im Himmel! schrie sie — die junge Gräfin! —