[81] Daß der von dem Master von Stair ursprünglich entworfene Plan wirklich so war, wie ich ihn dargestellt habe, geht aus Stellen seiner Briefe, die in dem Bericht von 1695 angeführt sind, und aus seinen Briefen an Breadalbane vom 27. Oct., 2. und 3. Dec. 1691 hervor. Von diesen Briefen an Breadalbane sind die beiden letzten in Dalrymple’s Anhang abgedruckt. Der erste findet sich im Anhange zum 1. Bande von Mr. Burton’s werthvoller Geschichte von Schottland. „Es stellte sich heraus,” sagt Burnet (II. 157.) „daß ein schwarzer Anschlag gemacht war, nicht nur die Männer von Glencoe, sondern noch mehrere andere Clans zu vernichten, die im Ganzen auf mehr als sechstausend Personen geschätzt wurden.”

[82] London Gazette vom 14. und 18. Jan. 1691/92.

[83] „Ich hätte gewünscht, daß die Macdonalds sich nicht getheilt hätten, und es ist mir leid, daß Keppoch und Mackian von Glenco sicher sind.” Brief vom Master von Stair an Levingstone vom 9. Jan. 1691/92, angeführt in dem Bericht von 1695.

[84] Brief vom Master von Stair an Levingstone vom 11. Jan. 1691/92, angeführt in dem Bericht von 1695.

[85] Burnet schrieb 1693 Folgendes über Wilhelm: „Er läßt die Sachen zusammenkommen, bis sich ein großer Stoß Papiere angesammelt hat, und dann unterzeichnet er sie eben so schnell, als er vorher zu lässig in ihrer Erledigung gewesen ist.” Burnet-Manuscript. Harl. 6584. In Wilhelm’s Correspondenz mit Heinsius findet sich kein Anzeichen weder von Saumseligkeit noch von ungebührlicher Eile. Das Wahre an der Sache ist, daß der König die festländische Politik gründlich verstand und sich ihr mit ganzer Seele widmete, daß er sich aber um die englischen Angelegenheiten weniger und um die schottischen Angelegenheiten am allerwenigsten kümmerte.

[86] Impartial Account, 1695.

[87] Siehe seine in dem Bericht von 1695 und in den Memoirs of the Massacre of Glencoe angeführten Briefe.

[88] Bericht von 1695.

[89] Aussage Ronald Macdonald’s in dem Berichte von 1695; Letters from the Mountains, May 17. 1773. Ich führe Mrs. Grants’ Autorität nur in Bezug auf das an, was sie selbst hörte und sah. Ihre Schilderung des Gemetzels wurde augenscheinlich ohne Beihülfe von Büchern geschrieben und ist höchst ungenau. Schon hinsichtlich der Zeit irrt sie sich um zwei Jahre.

[90] Ich habe meinen Bericht über das Gemetzel von Glencoe hauptsächlich dem Bericht von 1695 und dem Gallienus Redivivus entnommen. Ein ungelehrter, und selbst ein gelehrter Leser wird schwerlich errathen, warum die Jakobiten für ein Pamphlet über das Gemetzel von Glencoe einen so sonderbaren Titel wählten. Man findet die Erklärung in einem Briefe des Kaisers Gallienus, den uns Trebellius Pollio in dem Leben des Ingenuus aufbewahrt hat. Ingenuus hatte in Moesien einen Aufstand angezettelt. Er wurde geschlagen und getödtet. Gallienus ließ hierauf die ganze Provinz verwüsten und schrieb an einen seiner Heerführer in einer Sprache, mit welcher die des Masters von Stair nur zu große Aehnlichkeit hatte: „Non mihi satisfacies si tantum armatos occideris, quos et fors belli interimere potuisset. Perimendus est omnis sexus virilis. Occidendus est quicunque maledixit. Occidendus est quicunque male voluit. Lacera. Occide. Concide.”