[55] Evelyn, 24. April 1691.

[56] Lords’ Journals, April 28. 1693

[57] L’Hermitage, 19. (29.) Sept., 2. (12.) Oct. 1693.

[58] Es ist ergötzlich zu sehen, wie Johnson’s Toryismus da hervorbricht, wo wir ihn schwerlich zu finden erwarten. Hastings sagt im dritten Theile seines Henry the Sixth:

„Laßt uns auf Gott und auf die Meere bauen,
Die er als unnehmbaren Schutz uns gab,
und nur mit ihnen uns vertheidigen.”

„Dies,” sagt Johnson in einer Note, „ist der Rath eines Jeden gewesen, der zu irgend einer Zeit das Interesse England’s begriffen und unterstützt hat.”

[59] Swift nennt Somers in seiner Inquiry into the Behaviour of the Queen’s last Ministry einen Mann von glänzender Begabung, der mit solcher Offenheit zu sprechen pflegte, daß er den Grund seines Herzens zu enthüllen schien. In den Memoirs relating to the Change in the Queen’s Ministry, sagt Swift, daß Somers einen, aber auch nur einen unangenehmen Fehler gehabt habe, — Förmlichkeit. Es ist schwer zu begreifen, wie ein und der nämliche Mensch der offenherzigste Gesellschafter, und dabei doch zur Förmlichkeit geneigt sein kann. Gleichwohl kann in beiden Schilderungen etwas Wahres sein. Es ist wohl bekannt, daß Swift sich hochgestellten Männern gegenüber gern unzarte Freiheiten herausnahm und sich einbildete, dadurch seine Unabhängigkeit zu behaupten. Er ist wegen dieses Fehlers mit Recht von seinen beiden berühmten Biographen getadelt worden, welche beide Männer von mindestens eben so selbständigem Geiste als der seinige waren, von Samuel Johnson und Walter Scott. Ich vermuthe, daß er auch Lust zeigte, sich gegen Somers mit beleidigender Familiarität zu benehmen, und daß Somers, der nicht geneigt war, sich Impertinenzen gefallen zu lassen, aber auch nicht in die Nothwendigkeit versetzt werden wollte, sie zu ahnden, zur Selbstvertheidigung eine ceremoniöse Höflichkeit gegen ihn beobachtete, die er gegen Locke und Addison nie beobachtet haben würde.

[60] Die Lobreden auf Somers und die Schmähungen gegen ihn sind zahllos. Das beste Mittel sich ein richtiges Urtheil über ihn zu bilden, würde vielleicht sein, wenn man Alles sammelte, was Swift und Addison über ihn gesagt haben. Sie waren die beiden schärfsten Beobachter ihrer Zeit und kannten ihn Beide genau. Es muß jedoch bemerkt werden, daß Swift, bevor er Tory wurde, Somers stets nicht blos als den gebildetsten, sondern auch als den tugendhaftesten Menschen pries. In der Dedication zu seiner Tale of a Tub kommen folgende Worte vor: „Es giebt keine Tugend, weder des öffentlichen noch des Privatlebens, welche Sie in Ihren verschiedenen Lebenslagen nicht oftmals auf die Weltenbühne gebracht hätten.” Dann weiterhin: „Wenn das glänzende Beispiel der Tugenden Eurer Lordschaft vor den Blicken Anderer verborgen bliebe, würde ich das um ihrer und um Ihretwillen sehr bedauern.” In dem Discourse of the Contests and Dissensions at Athens and Rome ist Somers der gerechte Aristides. Nachdem Swift zur andren Partei übergegangen war, nannte er Somers einen Mann, der „alle vortrefflichen Eigenschaften, nur keine Tugend besitze.”

[61] Siehe Whiston’s Selbstbiographie.

[62] Swift’s Note zu Mackay’s Characteristik Wharton’s.